Beruf Nonne – Margarethe macht ernst.

Beruf Nonne – Margarethe macht ernst.

»Ich muss es versuchen … «

Margarethe fährt leidenschaftlich gern Motorrad. Sie trinkt gern Bier mit Freunden, geht auf Partys und hat einen Freund. Eine lebenslustige Studentin. Ihr Fach: katholische Theologie.

Mit 24 trifft sie eine Entscheidung, die ihre Familie und Freunde überrascht. Margarethe entschließt sich ins Kloster zu ziehen! Lange hat sie gezögert. Ein Leben als Nonne – passt das zu ihr und ist das noch zeitgemäß?

Auftraggeber
ARD „Gott und die Welt“

Veröffentlichung
Januar 2015

Produktion
30 min Dokumentation

Branche
Biografie

Auftraggeber
ARD „Gott und die Welt“

Veröffentlichung
Januar 2015

Produktion
30 min Dokumentation

Branche
Biografie

»Ich muss es versuchen … «

Margarethe fährt leidenschaftlich gern Motorrad. Sie trinkt gern Bier mit Freunden, geht auf Partys und hat einen Freund. Eine lebenslustige Studentin. Ihr Fach: katholische Theologie.

Mit 24 trifft sie eine Entscheidung, die ihre Familie und Freunde überrascht. Margarethe entschließt sich ins Kloster zu ziehen! Lange hat sie gezögert. Ein Leben als Nonne – passt das zu ihr und ist das noch zeitgemäß?

Schlüssel-Szenen

Im Detail

Immer wieder zieht es Margarethe zu den Zisterzienserinnen in St. Marienstern in der Oberlausitz. Oft war sie hier zu Besuch. Jetzt will sie bleiben. „Wenn ich es nicht versuche, finde ich es nie heraus.“

Im Februar 2013 tritt sie dem Orden bei. Eine Zelle ist ihre Wohnung. Gegessen wird schweigend. Sechs Gebetszeiten täglich. Das bedeutet extrem früh aufstehen. Viele Regeln muss sie lernen und einhalten. Gehorsam, keusch und demütig sein. Manches fällt ihr schwer – aber sie will bleiben und geht einen Schritt weiter: Sie wird Novizin. Ein Schweigejahr beginnt. Kein Kontakt nach außen. Ihre Mutter und Freunde kommen zum Abschied. Ein letztes Mal steigt Margarethe aufs Motorrad und dreht eine Runde. Sie ist wehmütig und trotzdem überzeugt. „Ich verzichte nicht auf etwas, sondern für etwas“, sagt sie.

Das Alleinsein macht ihr zu schaffen. Ist das Kloster für sie ein lebenswerter Ort – für immer? Margarethe hat Zweifel. Ein Leben ohne Männer, nie Mutter sein, nicht einfach mal Freunde treffen oder in den Urlaub fahren – Will sie das? Schafft sie das? Margarethe lebt sich ein, stellt ein eigenes Fitnessprogramm auf, freundet sich mit ihrer Novizin-Meisterin an, arbeitet im Garten und lernt Nähen. Sie redet kaum. Ihre Gebete werden intensiver. Das macht sie glücklich.

Das Filmteam durfte Margarethe von den ersten Wochen im Kloster bis zur endgültigen Entscheidung begleiten. Auch während des Schweigejahres waren gelegentliche Gespräche möglich. Der Film beschreibt, wie Margarethe sich mit den neuen Lebensumständen anfreundet, wie sich ihr Glaube verändert und wie die anderen, älteren Ordensschwestern mit der Neuen zu Recht kommen.

Das Team

Kamera
Holger Berg
Jan Siegmeier

Autorin
Anja Krußig

Ton
Jan Richter

Schnitt
Alexander Köstler

ähnliche Produktionen

Raus aus dem Elend – Jenny kämpft.

Raus aus dem Elend – Jenny kämpft.

Durch Zufall fährt sie durch Rumänien, sieht das Elend und beschliesst: so nicht!
Mein Gott, ich bin homosexuell.

Mein Gott, ich bin homosexuell.

Lässt sich gleichgeschlechtliche Liebe mit der Bibel und dem Glauben an Gott vereinbaren?
Der unbekannte Naumburger Meister.

Der unbekannte Naumburger Meister.

Er hinterlässt fantastische Skulpturen und ein großes Rätsel der Kunstgeschichte.

Themen außer der Reihe.

Sie haben ein Thema, was Ihnen am Herzen liegt. Filmstoff, der fernsehreif werden kann? Sprechen Sie uns an, vielleicht können wir etwas dafür tun.

Logo-Theme-ausser-der-reihe
Logo-Theme-ausser-der-reihe

Themen außer der Reihe.

Sie haben ein Thema, was Ihnen am Herzen liegt. Filmstoff, der fernsehreif werden kann? Sprechen Sie uns an, vielleicht können wir etwas dafür tun.

© WERKBLENDE 2019

0341 | 962 53 90
info@werkblende.de

Kontakt   |   Impressum   |   Datenschutz

© WERKBLENDE 2018

+49 341 962 53 90
info@werkblende.de

Kontakt   |   Impressum   |   Datenschutz