Briefe aus Amerika. Vom Weltstar Feininger.

Briefe aus Amerika. Vom Weltstar Feininger.

Der Bauhaus-Künstler schreibt.

„Wenn ich darin lese, bin ich wieder Kind.“ Das Briefbündel aus den 50ger Jahren hütet der Rentner Christof Klumpp in seinem Haus. Es ist ein wahrer Schatz, denn geschrieben hat die Zeilen ein Weltstar, der berühmte Maler Lyonel Feininger.

Christoph Klumpp ist der Sohn des Kunstsammlers Hermann Klumpp aus Quedlinburg. Sein Vater hat dem großen Maler einst einen Freundschaftsdienst erwiesen. Daraus wurde ein Lebenswerk, an das sich Christoph Klumpp täglich erinnert.

Auftraggeber
MDR Geschichtsmagazin „Zeitreise“

Veröffentlichung
November 2017

Produktion
7 min Kurzfilm

Branche
TV Magazin

Auftraggeber
MDR Geschichtsmagazin „Zeitreise“

Veröffentlichung
November 2017

Produktion
7 min Kurzfilm

Branche
TV Magazin

Lionel Feininger schreibt.

„Wenn ich darin lese, bin ich wieder Kind.“ Das Briefbündel aus den 50ger Jahren hütet der Rentner Christof Klumpp in seinem Haus. Es ist ein wahrer Schatz, denn geschrieben hat die Zeilen ein Weltstar, der berühmte Maler Lyonel Feininger.

Christoph Klumpp ist der Sohn des Kunstsammlers Hermann Klumpp aus Quedlinburg. Sein Vater hat dem großen Maler einst einen Freundschaftsdienst erwiesen. Daraus wurde ein Lebenswerk, an das sich Christoph Klumpp täglich erinnert.

Schlüssel-Szenen

Im Detail

Als Anfang der 30ger Jahre die Nazis das Bauhaus auflösten, ging die Angst unter den modernen Künstlern um. Auch Feininger erhielt den Stempel: entartet! Er musste mit seiner jüdischen Frau fliehen. Doch wohin mit all den Werken?

Hermann Klumpp bot seinerzeit als einziger Hilfe und seine Wohnung als Versteck an. Eine gefährliche Angelegenheit. Feininger konnte sich auf den Freund verlassen. Der Briefkontakt zwischen ihnen reicht weit bis in die DDR Zeit hinein. Die Familien tauschen sich aus. Feiningers Zeilen sind liebevoll geschrieben, er bedankt sich immer wieder. Reich verziert mit Bilderminiaturen seiner berühmten Motive. Auch Klein-Christoph bekam öfter Geschenke vom Onkel aus Amerika.

Doch als die Stasi die Bilder entdeckt, enteignet die ganze Familie Klumpp. Die Ölbilder kamen nach Amerika. Was bleibt, sind die Briefe Lyonel Feiningers. „Sie beweisen, dass zwischen ihnen eine echte Freundschaft existierte“.

Das was vom Schatz blieb, Aquarelle, Skizzen, sein Selbstbildnis, auch persönliche Dinge wie seine Staffelei, Spielzeug aus der Hand des Künstlers – alles zu sehen in der Lyonel Feininger Galerie in Quedlingburg!

Das Team

Kamera
Jan Siegmeier
Holger Berg

Autorin
Anja Krußig

Ton
Jan Richter

Schnitt
Ilko Eichelmann

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